Achim Ditzen über Hans Fallada

19

Jul
2018

24.08.2018 ab 19.00 Uhr

Achim Ditzen, der jüngste Sohn Hans Falladas, engagiert sich seit Jahren für das literarische Erbe seines Vaters. Fallada, der mit seinen Büchern Kleiner Mann – was nun? (1932), Wolf unter Wölfen (1937) und Jeder stirbt für sich allein (1947) weltweit bis heute Erfolge feiert, und insbesondere mit den Geschichten aus der Murkelei (1938) auch Kinderherzen auf besondere Weise berührt, führte ein Leben geprägt von Zerrissenheit, Tragik und Unglück. Halt gaben ihm seine Frau Anna Ditzen und seine Geschwister, was sich in einer über alle Katastrophen seines Lebens durchgehaltenen Korrespondenz widerspiegelt. Unter dem Titel Ohne euch wäre ich aufgesessen sind diese Geschwisterbriefe soeben von Achim Ditzen im Aufbau-Verlag veröffentlicht worden.

Er selbst kommt erstmalig zu einem Gespräch über Künstlerväter und Künstlersöhne in die Galerie e.o.plauen und präsentiert in diesem Rahmen auch die druckfrisch vorliegende Publikation unter dem Motto »Das Herz muss dabei sein, sonst ist alles Schiet!«. Hans Fallada und Erich Ohser, die sich in schwierigen Zeiten begegnet sind und als Künstler und Menschen bedeutsame Berührungspunkte hatten, sind der Anlass für diesen einmaligen Abend. Detlef Narloch von der e.o.plauen-Gesellschaft e.V. und die Kunsthistorikerin Dr. Elke Schulze werden sich mit Achim Ditzen über das Familienschicksal, das literarische Vermächtnis und die eigenen Erfahrungen im Umgang mit Hans Fallada austauschen. Auf diese Weise setzt sich die historische Begegnung zwischen Fallada und Ohser von 1943 auch in unsere Gegenwart fort. Seien Sie dabei!

Die Veranstaltung wird gefördert durch die Stadt Plauen.

Barbara Henniger – e.o.plauen Preisträgerin

04

Sep
2017

Preisverleihung am 16.09.2017, 19.00 Uhr, Vogtlandtheater Plauen
(HIER finden Sie das Programm und alle Informationen zum Festabend)

Preisträgerausstellung vom 17.09. – 15.10.2017 in der Galerie e.o.plauen
(HIER finden Sie die Öffnungszeiten)

Kuratorenführung mit Dr. Elke Schulze am Sonntag, 01.10.2017, 11.00 Uhr, in der Galerie e.o.plauen

Barbara Henniger ist die e.o.plauen Preisträgerin 2017! Sie wird als erste Künstlerin mit dem seit 1995  von der e.o.plauen Gesellschaft e.V. gemeinsam mit der Stadt Plauen vergebenen renommierten e.o.plauen Preis geehrt.

Im Anschluss an die Preisverleihung findet am 17. September 2017 um 11 Uhr in der Galerie e.o.plauen die Vernissage zur Preisträgerausstellung statt. Gewürdigt wird die 1938 in Dresden geborene und in Berlin freischaffend tätige Zeichenkünstlerin und Karikaturistin für ihr vielgestaltiges Lebenswerk. Aus ihrem reichen Schaffen wird für die Laufzeit von knapp einem Monat eine umfassende Auswahl ihrer Bildkunst gezeigt. Somit bietet sich die einmalige Gelegenheit, die populäre Zeichenkünstlerin in all ihren Facetten kennenzulernen und auch so manche Entdeckung zu machen.

Die Preisträgerausstellung vereint Werke aus allen Schaffensperioden und Wirkungsbereichen der Künstlerin und erlaubt einen repräsentativen Einblick in ihr Werk von den Anfängen bis zu höchst aktuellen Karikaturen. Aber auch freie Zeichnungen und Skizzenbücher, sowie Druckgrafik und ein Comic veranschaulichen den thematischen und stilistischen Reichtum ihres Oeuvres. Daneben sind Unikate versammelt, etwa Reisezeichnungen und Skizzenbücher, und ihre erste Zeichnung für die Satirezeitschrift „Der Eulenspiegel“, für die sie bis heute zu den profiliertesten künstlerischen Stimmen gehört.

 

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Mitgliederversammlung der e.o.plauen-Gesellschaft e.V.

23

Jun
2013

Auf ihrer am 22.06.2013, turnusgemäß durchgeführten Mitgliederversammlung haben die anwesenden Vereinsmitglieder den bisherigen Vorstand der e.o.plauen-Gesellschaft e.V. entlastet und wieder gewählt: Dr. Karl Gerhard Schmidt (Neudrossenfeld b. Bayreuth) als ersten Vorsitzenden, Detlef Narloch (Hamm i. Westfalen) als stellvertretenden Vorsitzenden, Hansgünter Fleischer (Plauen) als Schatzmeister, Gottfried Gebauer (Plauen) als Schriftführer und Anke Kurzendörfer (Plauen) als Beisitzerin; neu im Vorstand ist die Beisitzerin Dana Petermann (Plauen). Wie schon bisher, gehört Bürgermeister Uwe Täschner als Vertreter der Stadt Plauen dem Gremium an.

Die Versammlungsteilnehmer ließen die Aktivitäten der letzten Monate Revue passieren und verständigten sich über zukünftige Veranstaltungen. So wird es im November dieses Jahres in der Galerie e.o.plauen ein großes Schachturnier unter dem Motto „Schach dem Vater“ geben. Bereits im September wird der diesjährige e.o.plauen-Förderpreis an die Leipziger Künstlerin Renate Wacker überreicht. Und in wenigen Wochen werden die Preisträger eines Geschichtenwettbewerbes für Schüler und Schülerinnen geehrt.

Dr. Elke Schulze, Vorstand der Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung, berichtete über Ihre aktuelle Arbeit sowie die zukünftigen Ausstellungsprojekte und bedankte sich sehr für die nachhaltige Unterstützung durch die e.o.plauen-Gesellschaft e.V., insbesondere für eine Vielzahl zur Verfügung gestellter Ausstellungs- und Forschungsobjekte. – Da ein am Vorabend, während der Plauener Nacht der Muse(e)n durchgeführter Bücherverkauf der e.o.plauen-Gesellschaft einen Erlös von mehr als 470 Euro erbracht hat, können auch in diesem Jahr eine Ohser-Originalzeichnung und weitere interessante Objekte angekauft und der Stiftung als Leihgabe zur Verfügung gestellt werden

Die vor 20 Jahren in Plauen gegründete e.o.plauen-Gesellschaft erfreut sich eines großen Zuspruchs, benötigt aber zusätzliche konkrete Unterstützung durch neue Mitglieder, Freunde und Förderer. Zum runden Geburtstag wünscht sich der Verein nicht nur (steuerlich absetzbare) Geldspenden, sondern auch Fördermitgliedschaften von Firmen und Institutionen, damit die rein ehrenamtliche Vereinsarbeit auch in Zukunft dauerhaft und zuverlässig sichergestellt werden kann.