Nachlass

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Peter Ohser und Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer

Christian H. Ohser, der einzige Sohn Erich Ohsers, kam im Februar 1992 mit seiner Ehefrau Wendy erstmals nach Plauen. In den späten 90er Jahren entschieden sich Christian H. und Wendy I. Ohser, den Nachlass nach Plauen in eine Stiftung zu geben. Nach dem plötzlichen Tod der Beiden übergab im Jahr 2004 Peter E. Ohser, der in den USA lebende Enkel des Künstlers, ca. 1.400 Zeichnungen an Plauens Oberbürgermeister Ralf Oberdorfer. Dr. Karl Gerhard Schmidt begleitete im Auftrag der Familie Ohser die Vorbereitungen zur Gründung der Erich Ohser-e.o.plauen Stiftung. In seiner Funktion als Vorsitzender des Stiftungsrates hat er die Arbeit der Stiftung im Sinne der Erben maßgeblich gestaltet.

Der Nachlass gestattet einen repräsentativen Überblick über das Werk – darunter sind Vater und Sohn-Bildgeschichten, politische Zeichnungen einschließlich eines umfangreichen Bestandes an Karikaturen für die Wochenzeitung Das Reich, Porträts, Akte, Illustrationen, freie Zeichnungen und Skizzen. Darüber hinaus verfügt die Stiftung über die erhaltenen Briefe aus dem Besitz Ohsers, persönliche Dokumente, Fotografien sowie Archivmaterial mit Zeitungen und Zeitungsausschnitten.