Forschung

Ziel der Forschungsarbeit an der Erich Ohser-e.o.plauen Stiftung ist die kunsthistorische Erschließung und Aufarbeitung des Nachlasses. Dabei geht es sowohl um die analytische Bearbeitung der einzelnen Blätter als auch um die Einordnung von Werk und Leben des Künstlers im europäischen Kontext. Ein Werkverzeichnis ist im Entstehen.

Für die thematischen Ausstellungen werden jeweils Einzelaspekte aufbereitet, hier fließen aktuelle Forschungsergebnisse unmittelbar in die Präsentation ein. Kommuniziert wird die wissenschaftliche Arbeit zudem in Form von Vorträgen und Publikationen.

Das Haus bietet die Möglichkeit zu wissenschaftlich betreuten Praktika und anderen studentischen Arbeiten. Die Kooperation mit akademischen Forschungsinstitutionen und verwandten Sammlungen wird auf- und ausgebaut.

DR. ELKE SCHULZE – KUNSTHISTORIKERIN

Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Erich Ohser-e.o.plauen Stiftung seit Mai 2010, seit April 2011 Stiftungsvorstand

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin 1998-2010

Studium der Kunstgeschichte und Erziehungswissenschaften (Freie Universität Berlin)

VORTRÄGE SEIT 2011

Vom Großen im Kleinen. Das Witzbild und die Kunstgeschichte. Wilhelm Busch, Lyonel Feininger und Erich Ohser (Plauen)

Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung. Zur Geschichte der Karikatur (Darmstadt)

Erich Ohser-e.o.plauen. Neue Perspektiven für die Aufarbeitung und Präsentation des Werkes am Ohser-Haus (Plauen)

Ohsers Orte in Berlin. Ein biografischer Streifzug (Berlin/Plauen)

PUBLIKATIONEN

Das Erich-Ohser-Haus in Plauen: Heimstatt für das künstlerische Erbe e.o.plauens, in: Mitteldeutsches Jahrbuch für Kultur und Geschichte, Bd. 20/2013, S. 269-270

Dingkollision. Interaktionen zwischen Menschen und Dingen als Witz gesehen von Erich Ohser/e.o.plauen, in: „Design-Erkundungen: Dinge im Kontext“ (Tagungsband, erscheint 2013)

„Den reinästhetischen Interessen der akademischen Jugend stets förderlich“. Das „Zeichnungs-Institut“ der Tübinger Universität, in: Künstler für Studenten. Bilder der Universitätszeichenlehrer 1780 bis 2012, hg.v. Evamarie Blattner, Wiebke Ratzeburg, Ernst Seidl, Tübingen 2012, S. 25-33

Ein Ort für e.o.plauen. Das Erich-Ohser-Haus als Heimstatt des großen Zeichners, in: Marginalien. Zeitschrift für Buchkunst und Bibliophilie, hg.v. der Pirckheimer-Gesellschaft, 206. Heft (2, 2012), S. 20-28

„immer zuerst das Bild und dann das Wort“ (Wilhelm Busch). Kunsthistorische Randbemerkungen zum Sprechen vor den Bildgeschichten von e.o.plauen, in: Komm und sieh´, „grau ist alle Theorie“!, hg.v. Sächsischen Landesverband für Aphasie e.V., Kreischa 2012, S. 77-87

„Ich werde Mode!“ Heinrich Wölfflin an der Berliner Universität, in: In der Mitte Berlins. Zweihundert Jahre Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität, hg. v. Horst Bredekamp und Adam Labuda, humboldt-schriften zur kunst- und bildgeschichte, Bd. XII, Berlin 2010, S. 91-102

Die „rechte Hand des Naturforschers“? Naturwissenschaftliche Zeichner, in: Klaus Hentschel (Hg.), „Unsichtbare Hände“. Zur Rolle von Laborassistenten, Mechanikern, Zeichnern und anderen Amanuenses in der physikalischen Forschungs- und Entwicklungsarbeit, Stuttgart 2008, S. 101-116

„Kein Ort. Nirgends.“ – Fotografische Heimatbilder von Carsten Nüssler, in: Ausstellungskatalog „Heimatbilder – Fotografien von Carsten Nüssler“, Dresden 2008, o.S.

„immer zuerst das Bild und dann das Wort“. Vom produktiven Paradox illustrativer Bilder, in: Illustrative 07. International Illustration Forum, hg. v. Pascal Johanssen, Berlin 2007, o.S.

Il disegno: strumento e linguaggio della visione scientifica, in: annali del disegno 2007 / III, a cura di Amelia Valtolina, Fondazione Europea del Disegno, p. 165-200

Über den nützlichen Sinn eines scheinbaren Luxus. Vorgeschichte und Gestalt des Menzel-Daches (gemeinsam mit Ruth Tesmar), in: Humboldts Zukunft. Das Projekt Reformuniversität, hg. v. Bernd Henningsen, Berlin 2007, S. 269-284

Prägnanz. Zu den naturwissenschaftlichen Zeichnungen Friedrich Veiths, in: Von der Forschung gezeichnet. Instrumente und Apparaturen in Heidelberger Laboratorien skizziert von Friedrich Veith (1817-1907), hg. v. Christine Nawa und Christoph Meinel, Regensburg 2007, S. 19-24

Zeichnung und Fotografie – Statusfragen. Universitäres Zeichnen und naturwissenschaftliche Bildfindung, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 28 (2005), S. 151-159

Nulla Dies Sine Linea. Universitärer Zeichenunterricht – eine problemgeschichtliche Studie (Pallas Athene, Bd. 12), Stuttgart 2004 (zugleich Dissertation Berlin 2003)

Cerberus im Pantheon der „Ponte-Molle-Ritter“. Ein verstecktes Bild-Zitat im Titelblatt des Porträt-Albums romdeutscher Künstler 1834, in: Kolloquium zur Skulptur des Klassizismus, hg. v. Bernhard Maaz und Birgit Kümmel, Christian-Daniel-Rauch-Museum Bad Arolsen 2004, S. 141-148

L´esprit du mur. Zu den MauerBildern des deutsch-französischen Künstlerduos Geza &Cherif, Leipzig 2004 (Katalogbeitrag Stadtmuseum) und: www.geza-cherif.com/essais.html

„Einführung in die Kunst des Zeichnens zum Zweck bewußten Sehens“. Das Lektorat Akademisches Zeichnen an der Friedrich-Wilhelms-Universität, in: Jahrbuch für Universitätsgeschichte, Bd. 5 (2002), S. 51-68

Koloratur und Kolorit – Klang-, Farb- und Spielraum. Betrachtungen zur Freilichtaufführung der Oper „Orphée et Eurydice“ von Ch. W. Gluck (Berlioz-Fassung) im Innenhof der Humboldt-Universität (gemeinsam mit Ruth Tesmar), in: humboldt-spektrum, Heft 3 (1999), S. 44-49

Das vergessene Memento. Ein Porträt-Album deutscher Künstler in Rom 1832-1836, in: Jahrbuch der Berliner Museen 1999 (N.F. Bd. 41), S. 213-244

Erich Ohser alias e.o.plauen. Ein deutsches Künstlerschicksal, Konstanz 2014

Der Zeichner Erich Ohser. Konturen seines Oeuvres, in: Patrimonia. 283. Nachlass Erich Ohser – e.o.plauen, hg.v. Kulturstiftung der Länder u. Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung, 2013, S. 14-43

„Lieber Herr Malermeister!“. Briefe aus dem Nachlass, in: Patrimonia. 283. Nachlass Erich Ohser – e.o.plauen, hg.v. Kulturstiftung der Länder u. Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung, 2013, S. 64-75