Archiv Ausstellungen

Ausstellungsdaten

„Barbara Henniger“

Preisträgerausstellung

Ausstellungszeit: 17.09.2017 bis 15.10.2017

Barbara Henniger ist die e.o.plauen Preisträgerin 2017! Sie wird als erste Künstlerin mit dem seit 1995  von der e.o.plauen Gesellschaft e.V. gemeinsam mit der Stadt Plauen vergebenen renommierten e.o.plauen Preis geehrt.

Im Anschluss an die Preisverleihung findet am 17. September 2017 um 11 Uhr in der Galerie e.o.plauen die Vernissage zur Preisträgerausstellung statt. Gewürdigt wird die 1938 in Dresden geborene und in Berlin freischaffend tätige Zeichenkünstlerin und Karikaturistin für ihr vielgestaltiges Lebenswerk. Aus ihrem reichen Schaffen wird für die Laufzeit von knapp einem Monat eine umfassende Auswahl ihrer Bildkunst gezeigt. Somit bietet sich die einmalige Gelegenheit, die populäre Zeichenkünstlerin in all ihren Facetten kennenzulernen und auch so manche Entdeckung zu machen.

Die Preisträgerausstellung vereint Werke aus allen Schaffensperioden und Wirkungsbereichen der Künstlerin und erlaubt einen repräsentativen Einblick in ihr Werk von den Anfängen bis zu höchst aktuellen Karikaturen. Aber auch freie Zeichnungen und Skizzenbücher, sowie Druckgrafik und ein Comic veranschaulichen den thematischen und stilistischen Reichtum ihres Oeuvres. Daneben sind Unikate versammelt, etwa Reisezeichnungen und Skizzenbücher, und ihre erste Zeichnung für die Satirezeitschrift „Der Eulenspiegel“, für die sie bis heute zu den profiliertesten künstlerischen Stimmen gehört.

Fotos: Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung

Ausstellungsdaten

„Die Wunderwelt der Bilder“

e.o.plauen & Frank Hoppmann

Ausstellungszeit: 08.04.2017 bis 10.09.2017

Die Ausstellung gewährt Einblicke in das vielfältige Lebenswerk des leidenschaftlichen Zeichners Erich Ohser (1903-44), der unter seinem Pseudonym e.o.plauen als Schöpfer von „Vater und Sohn“ weltberühmt geworden ist. In seinem Künstlernamen erweist er der Heimatstadt Plauen die Referenz, wie er auch immer wieder das Prägende seiner Kindheit im Vogtland hervorgehoben hat. Aber es sollten die Großstädte Leipzig und Berlin sein, die ihm zum eigentlichen Betätigungsfeld werden, hier findet er Aufträge als Illustrator, Karikaturist und Pressezeichner. Seine Kunst ist von immenser Produktivität, stilistischer Souveränität und inhaltlicher Vielschichtigkeit – und er genießt schon zu Lebzeiten die Liebe des Publikums. Seine Kreativität findet Ausdruck in einer Welt der Bilder, die so manche Wunder birgt.

Frank Hoppmann (geb. 1975) hat sich als renommierter Porträtkarikaturist einen Namen gemacht; er zählt unbestritten zu den führenden Meistern jenes Metiers. Im Jahr 2005 wurde der begabte Zeichenkünstler mit dem „e.o.plauen Förderpreis“ gewürdigt. Er ist nunmehr mit einer ganz außergewöhnlichen künstlerischen Arbeit beim Namenspatron des Preises zu Besuch: mit dem Kinderbuch „Pit und Peggs“. Hoppmann und Ohser begegnen sich in einer Ausstellung, die Raum für künstlerische Resonanzen über Generationen hinweg gibt: im Dialog der Bilderwelten.

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Fotos: Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung

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„Der Zeichner auf Lebensreise“

Erich Ohser-e.o.plauen

Ausstellungszeit: 22.10.2016 – 02.04.2017

Erich Ohser verband tiefe Heimatliebe mit einer schöpferischen Neugier auf die Welt. Er verließ sein vogtländisches Zuhause, um in Leipzig zu studieren und reüssierte schließlich als Illustrator, Pressezeichner und Karikaturist vornehmlich in seiner Wahlheimat Berlin. Zahlreiche Reisen führten ihn durch Deutschland und Europa und fanden Niederschlag in seinem vielgestaltigen Werk. Auch „Vater und Sohn“, seine populären Bilderfindungen, sind viel unterwegs, überdies in allen möglichen und unmöglichen Vehikeln. Aber sie verkörpern wie ihr Schöpfer auch einen mobilen Geist, der die „Verhältnisse zum Tanzen bringt“. Beweglichkeit im wortwörtlichen wie übertragenem Sinne charakterisieren Leben und Werk von Erich Ohser alias e.o.plauen. Die Ausstellung lädt ein zu einer Reise durch Ohsers Welt und zur Begegnung mit einem der bedeutendsten deutschen Zeichenkünstler der ersten Hälfte des Zwanzigsten Jahrhunderts in Europa.

„Er reiste gern, er wanderte gern. Es war die Welt, die ihn lockte. Welt also, im Erlebnissinn des Zeichners, Malers, künstlerischen Gestalters, ist das Leben schlechthin, außerhalb des Menschen, aber nicht ohne ihn, sondern gerade für ihn.“ (Emanuel Reindl)

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Fotos: Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung

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„Bilder. Geschichte(n). Bildgeschichten.“

Erich Ohser-e.o.plauen

Ausstellungszeit: 23.04. – 16.10.2016

Die Ausstellung führt ein in Leben und Werk Erich Ohsers alias e.o.plauens, dem Erfinder von „Vater und Sohn“. Präsentiert wird eine umfangreiche Auswahl aus seinem bildnerischen Schaffen in insgesamt fünf Ausstellungsbereichen auf drei Etagen, die in historischer Architektur im alten Stadtkern Plauens, zu finden sind. Zu entdecken sind neben den beliebten Bildgeschichten auch Dokumente des bewegten Schicksals des Künstlers, zudem freie Zeichnungen, Karikaturen, Witzbilder und die Illustrationen zu Gedichten von Erich Kästner.

Im Leben und Werk des großen Zeichenkünstlers Erich Ohser spielte neben der bildenden Kunst auch die Literatur eine bestimmende Rolle. Der gebürtige Vogtländer kam während seines Studiums mit den bedeutendsten Strömungen seiner Zeit auf dem Gebiet der Illustrationskunst und Druckgrafik in Berührung. Bereits als Student realisierte er in der Bücherstadt Leipzig seine ersten Illustrationsaufträge, gleichermaßen belieferte er sächsische Zeitungen mit Witzbildern. Besonders anregend waren dabei seine Begegnungen mit dem Dichter Erich Kästner und dem Publizisten Erich Knauf: die drei Erichs pflegten zudem ein freundschaftliches Verhältnis. Ende der 1920er Jahre gelingt Ohser dann in Berlin der Durchbruch als Pressezeichner und Karikaturist, bevor er mit den Bildgeschichten von „Vater und Sohn“ unter dem Pseudonym e.o.plauen weltberühmt werden sollte.

In seinen populären Bildgeschichten erweist sich der Künstler als begabter Erzähler, pointenreich, liebevoll und witzig. Dabei nutzt er den Kontrast von Schwarz und Weiß überaus kunstvoll aus und spitzt seine Botschaften grafisch wie inhaltlich zu. Mit überbordendem Einfallsreichtum und zärtlichem bis bissigen Humor entwickelt er seine Bildwelt, die dem Gegenständlichen und dem Erzählerischen treu bleibt. Erich Ohser, den die Nazis mit nur 41 Jahren in den Tod trieben, bietet mit seiner Lebenstragik zugleich einen Brennspiegel deutscher Geschichte und Widersprüchlichkeit dar. So handelt diese Ausstellung von Bildern, von Geschichte, von Geschichten und von Bildgeschichten – und lädt ein, den vielfältigen Aspekten von Ohsers Kunst in seiner Zeit nach zu gehen.

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Fotos: Erich Ohser – e.o.plauen Stiftung

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„Der Zeichner und seine Lebenskreise“

Erich Ohser-e.o.plauen

Ausstellungszeit: 10.10.2015 – 17.04.2016

Die Ausstellung führt ein in Leben und Werk Erich Ohsers alias e.o.plauens, dem Erfinder von „Vater und Sohn“. Präsentiert wird die umfangreiche Auswahl aus seinem bildnerischen Schaffen in insgesamt fünf Ausstellungsbereichen, die in historischer Architektur im alten Stadtkern Plauens, zu finden sind. Zu entdecken sind neben den beliebten Bildgeschichten auch Dokumente des bewegten Schicksals des Künstlers, zudem Porträtzeichnungen, Karikaturen, Landschaften und vieles mehr!

Das relativ kurze Leben des beliebten Zeichenkünstlers e.o.plauen war geprägt von unbändiger Schöpferkraft, von fröhlicher Lebensneugier, aber auch von tragischen persönlichen Verwerfungen und politischer Zerrissenheit. Als Erich Ohser im Vogtland geboren, machte er mit den Lebensstationen Plauen, Leipzig und Berlin als Pressezeichner, Illustrator und Karikaturist eine rasante Karriere. Zugleich schuf er inmitten der Nazidiktatur mit „Vater und Sohn“ ein humanes Universum, das bis heute von Groß und Klein gleichermaßen geliebt wird. Zu Recht wird der Erfinder dieser Bildgeschichten als Menschenfreund verehrt.

Indessen war Ohser selbst von den Widersprüchen und Katastrophen seiner Zeit betroffen, zogen sich die historischen Brüche auch mitten durch seine Biografie. Der einst so kritische Karikaturist glaubte, die bösen Zeiten nach 1933 durch Kompromisse zu überstehen. Ein Zwiespalt, der ihm das Leben kosten wird. Was bleibt, ist das immer wieder überraschend reichhaltige Werk des souveränen Zeichners, seine sich verausgabende Produktivität und künstlerische Qualität. Die Ausstellung versammelt Werke aus allen Schaffensperioden und lässt zugleich wichtige Freunde und Gefährten zur Sprache kommen. Im Leben Erich Ohsers alias e.o.plauens kreuzen sich die Wege bedeutender Künstler und Literaten, wie beispielsweise Erich Kästner, Erich Knauf und Hans Fallada. Diese Begegnungen hinterließen Spuren, die bis heute weiterwirken. Lassen auch Sie sich berühren vom Leben und der Welt Erich Ohsers, seiner Familie und Freunde, und gehen Sie auf Entdeckungsreise im Bilderkosmos e.o.plauens!

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Fotos: Gottfried Gebauer

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„Zukunftsvision & Gegenwartssinn“

Erich Ohser-e.o.plauen

Ausstellungszeit: 21.03.2015 – 04.10.2015

Erich Ohser, der mit seinen Bildfiguren „Vater und Sohn“ unter dem Künstlernamen e.o.plauen außerordentlich populär geworden ist, war auch als Pressezeichner, Karikaturist und Illustrator sehr erfolgreich. Sein vielseitiges Werk offenbart uns in staunenswerter Fülle einen Zeichenkünstler, dessen wacher Geist unermüdlich seiner Gegenwart zugewandt war. Schöpferisch verarbeitet er seine Beobachtungen: politische und gesellschaftliche Widersprüche, die Welt von Film und Medien, Technik und Sport, Entwicklungen im Verhältnis der Geschlechter, aktuelle Tendenzen in Literatur und Kunst.

Seine Bildwelt führt uns tagesaktuelle Bezüge vor – und weist doch mitunter weit darüber hinaus: etwa wenn allgemein menschliche Schwächen oder humane Utopien thematisiert werden, die überzeitlich gültig sind. Daneben hatte Erich Ohser ein besonderes Vergnügen daran, in geradezu visionärer Weise und mit Schalk in die Zukunft zu schauen, indem er sich über mediale Dauerberieselung und die zwanghafte Dominanz telefonischer Kommunikation lustig macht. Aber auch sein eigenes Schicksal vereint Momente einer zutiefst tragischen Zeitbezogenheit mit Konflikten, die bis heute allen Nachgeborenen Herausforderung zur Nachdenklichkeit sind. Die Ausstellung lädt ein, anhand dieser Blickachsen auf Entdeckungsreise in Leben und Werk Erich Ohsers zu gehen.

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Fotos: Gottfried Gebauer

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Bewegende Bilder – Bewegung im Bild

Erich Ohser-e.o.plauen

Ausstellungszeit: 24.10.14 – 15.03.2015

Der Zeichner Erich Ohser, der seine Kindheit in Plauen verlebte, ist vor allem unter seinem Künstlernamen e.o.plauen weltberühmt geworden. Die Ausstellung beleuchtet alle Facetten seines reichen und vielseitigen Schaffens: als Zeichner, Karikaturist, Illustrator, Pressezeichner und Erfinder der populären Bildhelden „Vater und Sohn“. Ohser, der mit hellwachem Geist seiner Gegenwart zugewandt war, verarbeitete die eigenen Beobachtungen in Bildern, die einerseits auf Aktuelles Bezug nehmen, andererseits in ihrer Gestaltung mitunter weit über Alltägliches hinausweisen.

In seinem Schaffen hatte der Künstler immer wieder auch Berührung mit der Welt des Films. Das findet konkreten Niederschlag in seinen Zeichnungen – aber auch ganz allgemein spürt er der Bewegung bildlich nach, fängt er Seheindrücke in lebendigen Skizzen ein. Die frische Alterslosigkeit insbesondere der humanen Utopie von „Vater und Sohn“ ist bis heute Anregung und Herausforderung zugleich: so sind in die Präsentation schöpferische Reaktionen von jungen Menschen integriert, treten Bilder und Filmbilder in den Dialog und bieten dem Künstler heutige Resonanz. Von Ohsers bewegendem Leben wiederum erzählt der einführende Raum der Ausstellung anhand von Fotos, Dokumenten und vermittels filmischer Hinführung.

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Fotos: Gottfried Gebauer

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WOLF ERLBRUCH

PREISTRÄGERAUSSTELLUNG

Ausstellungszeit: 20.09.14 – 19.10.2014

Die Preisträgerausstellung findet erstmalig im Erich-Ohser-Haus statt. So setzt sie die Kunst Wolf Erlbruchs unmittelbar in Beziehung zum Werk Erich Ohsers, dessen Künstlername Pate für den e.o.plauen Preis steht.

Die Ausstellung zeigt über drei Etagen hinweg eine Auswahl des reichen Schaffens Wolf Erlbruchs und lässt somit die Vielfalt seines Lebenswerkes auf einmalige Weise erlebbar werden: sie gewährt einen Einblick in seine künstlerische Werkstatt und das schöpferische Universum seiner Fantasie. Zur Vernissage wird der Künstler anwesend sein –  das Publikum wird mit einer Hinführung und Musik auf die Preisträgerausstellung vor Ort eingestimmt.

Es erscheint ein eigens gestaltetes Leporello zum diesjährigen e.o.plauen Preisträger.

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Fotos: Gottfried Gebauer

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e.o.plauen & Marigard Bantzer

Vom Paradies der Kindheit

Ausstellungszeit: 29.03.14 – 19.10.2014

Die Ausstellung gewährt Einblick in das reiche Schaffen des Zeichners Erich Ohser, der unter seinem Künstlernamen e.o.plauen weltberühmt geworden ist. Neben den beliebten „Vater und Sohn“-Geschichten wird eine Auswahl aus seinem reichen künstlerischen Werk gezeigt. Daneben wird erstmals in eingehender Weise auch die Kunst seiner Lebenspartnerin Marigard Bantzer thematisiert, die als Illustratorin von Kinderbüchern populär wurde. Das Künstlerpaar war sich einig im liebevollen Blick auf die Kindheit als einem kostbaren Paradies. Kindsein wird zum Ideal einer friedvollen, heiteren und liebevollen Welt, was beide künstlerisch in den Bildgeschichten, Zeichnungen, Büchern und gebrauchsgrafischen Werken beschwören. Zur Utopie von Kindheit und spielerischer Kreativität tritt die künstlerisch anregende Begeisterung für die Kinderzeichnung. Erich Ohser und Marigard Bantzer laden in eine Zauberwelt ein, aus der sie selbst auf tragische Weise vertrieben werden.

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Fotos: Gottfried Gebauer

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